Neues Wohnquartier an der Krimm, Mainz

Städtischer Wohnungsbau - Wettbewerb, 1. Preis.


Die städtebauliche Entwicklung an der Krimm braucht einen klaren, nachhaltigen Entwurf. Derzeit prägen eine unstrukturierte Bebauung sowie Gewerbenutzungen die Umgebung. Der Entwurf schafft einen Ort mit einer eigenen Identität und orientiert sich mehr zu seinen Freiräumen hin als zur bebauten Umgebung. Das Konzept bildet eine Brücke zwischen der vorhandenen Bebauung und den unterschiedlichen Nutzungen. Im Außenbereich besteht ein Bezug zum angrenzenden Gonsenheimer Wald.

Bedingt durch den Lärm, der von Straße und Gewerbe ausgeht, stellt sich die Gebäudeform nach außen klar und geschlossen dar. Gestaffelte Gebäudehöhen sowie Vor- und Rücksprünge der neuen Kubatur schaffen ein heterogenes und interessantes Erscheinungsbild. An der ruhigen Innenseite vergrößert eine Art „Kammstruktur“ die Gebäudeoberfläche. Der Freiraum entwickelt sich zwischen den Gebäudefingern und stellt sich als eine Abfolge von Gartenhöfen dar, die in einem halböffentlichen Gemeinschaftshof münden.
Alle Grundrisse in den straßenseitig angeordneten Wohnungen sind als Lärmschutzgrundrisse ausgebildet: Die Erschließung, Küchen und Bäder orientieren sich zur Straße hin,
Wohn- und Schlafräume zur Lärm abgewandten Seite und somit zum attraktiven Innenhof.

Details

Auftrag Wettbewerbserfolg mit Faerber Architekten GbR
Bauherr J. Molitor Immobilien GmbH
LPH 1 - 3
BGF 12.150m²
Planungszeit 02/2017 - 08/2017
Team K. Jelen, S. Fischer, Y. Ugur, A. Blanz