Sonstige Verfahren

1. Preis, Neues eines Wohnquartiers an der Krimm, Mainz

Städtischer Wohnungsbau
Die städtebauliche Entwicklung an der Krimm braucht einen klaren, nachhaltigen Entwurf. Derzeit prägen eine unstrukturierte Bebauung, sowie Gewerbenutzungen die Umgebung. Der Entwurf schafft einen Ort mit einer eigenen Identität und orientiert sich mehr zu seinen Freiräumen hin als zur bebauten Umgebung. Bedingt durch den Lärm, der von Straße und Gewerbe ausgeht, stellt sich die Gebäudeform nach außen klar und geschlossen dar. Gestaffelte Gebäudehöhen sowie Vor- und Rücksprünge der neuen Kubatur schaffen ein heterogenes und interessantes Erscheinungsbild. An der ruhigen Innenseite vergrößert eine Art „Kammstruktur“ die Gebäudeoberfläche. Der Freiraum entwickelt sich zwischen den Gebäudefingern und stellt sich als eine Abfolge von Gartenhöfen dar, die in einem halböffentlichen Gemeinschaftshof münden.
Kenndaten
Wettbewerbsart | konkurrierende Planungsverfahren
Auslober | Volksbank Alzey-Worm eG, J. Molitor Immobilien
Platzierung | 1
BGF | 12.150 m²
Tagung des Preisgerichts | 2016
Team | K. Jelen, S. Fischer, Y. Ugur, A. Blanz
Zusammenarbeit | mit Faerber Architekten GbR
Auszug aus dem Protokoll:

"Der Entwurf reagiert in angemessener Maßstäblichkeit auf das heterogene
städtische Umfeld. Durch Rhythmisierung und Gliederung der Baumassen entsteht
ein städtebauliches Ensemble, das sich einfügt und gleichermaßen identitätsstiftend
in dem Kontext behaupten kann. Dabei wird die Gewerbefunktion schlüssig aus dem
gesamten Entwurfsgedanken herausgearbeitet, als Ensembleteil assoziiert und als
eigene städtebauliche Akzentsetzung konzipiert."

Weitere Wettbewerbe

1. Preis, Neckarauer Straße 97, Mannheim
1. Preis, Kita am Reiterplatz, Hockenheim
2. Preis, Neubau eines Gemeindekomplexes, Mannheim